LEANOVATIVEConsulting
Illustrative Darstellung einer automatisierten Fertigungslinie

Beratung für den produzierenden Mittelstand

Produktionsplanung optimieren.
Lieferzusagen halten.

Wir stimmen Aufträge, Material und Kapazität aufeinander ab. Damit Ihre Fertigung verlässlich arbeitet und weniger ungeplante Eingriffe braucht.

Produktionsplanung und Fertigungssteuerung

AusgangslageAnsatzZusammenarbeitFragen

Ihre Ausgangslage

Der Plan steht.
Die Fertigung wartet.

Das Problem ist selten ein fehlender Terminplan. Häufig werden Aufträge eingeplant, obwohl Material, Personal oder Engpasskapazität noch nicht gesichert sind.

Wir verfolgen reale Aufträge durch Ihren Betrieb und prüfen, an welcher Stelle Plan und Ausführung auseinanderlaufen.

  1. 01

    Jeder Tag beginnt mit Umplanung.

    Eilaufträge verdrängen vereinbarte Reihenfolgen. Vertrieb und Fertigung arbeiten mit unterschiedlichen Prioritäten.

  2. 02

    Aufträge sind freigegeben, aber nicht startklar.

    Fehlteile, Werkzeuge oder ungeklärte Unterlagen blockieren bereits eingeplante Arbeit.

  3. 03

    Der Engpass entscheidet zu spät.

    Die Planung rechnet mit Kapazität, die wegen Rüstzeiten, Ausfällen oder Personalbesetzung nicht verfügbar ist.

  4. 04

    Viel Arbeit im Umlauf. Zu wenig am Ausgang.

    Wartende Aufträge verlängern die Durchlaufzeit und binden Kapital, ohne den Durchsatz zu erhöhen.

Eine feinere Planung löst
keine falschen Annahmen.

Bevor wir Planungssysteme verändern, klären wir die Regeln, nach denen Ihr Betrieb Aufträge zusagt, einplant und startet.

Reale Kapazität statt Soll-Verfügbarkeit.

Schichtbesetzung, Rüstfolgen und Störungen gehören in das Kapazitätsmodell. Wir prüfen die Annahmen gegen tatsächliche Auftragsverläufe.

Ein gemeinsamer Maßstab für Prioritäten.

Ein Eilauftrag hat Folgen für andere Zusagen. Wir machen diese Folgen sichtbar und legen fest, wer über Änderungen entscheidet.

Startklar heißt mehr als eingeplant.

Die Freigabe prüft Material, Werkzeuge, Unterlagen und Kapazität. So wächst der Umlaufbestand nicht durch Aufträge, die noch warten müssen.

Unser Ansatz

Aus vielen Aufträgen wird ein ausführbarer Produktionsplan.

Wählen Sie ein Handlungsfeld, um die konkreten Maßnahmen zu sehen.

Aus vielen Aufträgen wird ein ausführbarer Produktionsplan.

Eine verbindliche Auftragsbasis.

Planung beginnt mit dem tatsächlichen Kundenbedarf, nicht mit mehreren konkurrierenden Terminlisten.

  • Offene Aufträge, Lieferzusagen und Änderungen zusammenführen.
  • Prioritätsregeln mit Vertrieb und Fertigung vereinbaren.
  • Ungeklärte Mengen, Termine und technische Freigaben kennzeichnen.

Material vor dem Start absichern.

Ein Auftrag darf den Plan nicht nur rechnerisch erfüllen. Die benötigten Komponenten müssen rechtzeitig verfügbar sein.

  • Fehlteile und kritische Beschaffungstermine auf Auftragsebene prüfen.
  • Bereitstellung, Werkzeuge und Zeichnungsfreigaben berücksichtigen.
  • Startkriterien mit Disposition und Fertigung verbindlich festlegen.

Am Engpass realistisch planen.

Die begrenzende Ressource gibt vor, welche Lieferzusagen ausführbar sind.

  • Engpass und nachgelagerte Restriktionen anhand echter Aufträge bestimmen.
  • Schichtkalender, Qualifikationen, Ausfälle und Rüstzeiten einbeziehen.
  • Zusatzkapazität nach Verfügbarkeit und wirtschaftlicher Wirkung bewerten.

Reihenfolgen bewusst entscheiden.

Termintreue, Rüstaufwand und Bestände müssen gemeinsam bewertet werden.

  • Rüstfamilien und sinnvolle Losgrößen mit Terminprioritäten abgleichen.
  • Ein stabiles Planungsfenster und begründete Ausnahmen vereinbaren.
  • Die Auswirkungen von Eilaufträgen auf bestehende Zusagen sichtbar machen.

Die laufende Arbeit begrenzen.

Mehr gestartete Aufträge erzeugen nicht automatisch mehr Ausbringung.

  • Freigaben an Startbereitschaft und verfügbare Kapazität koppeln.
  • Eine zum Betrieb passende Grenze für den Umlaufbestand festlegen.
  • Verantwortung für Freigabe, Sperrung und Eskalation eindeutig zuordnen.

Aus Abweichungen Entscheidungen machen.

Rückmeldungen müssen rechtzeitig kommen, damit der Plan auf tatsächlichen Fortschritt reagieren kann.

  • Fortschritt, Ausschuss und Störungen zeitnah zurückmelden.
  • Planabweichungen in einem kurzen täglichen Steuerungstermin entscheiden.
  • Wiederkehrende Ursachen abstellen und Planungsparameter aktualisieren.

Was am Ende
in Ihrem Betrieb bleibt.

Ein besserer Plan muss im Tagesgeschäft bestehen. Diese Arbeitsergebnisse werden im Pilot gemeinsam mit Ihrem Team erprobt.

01

Ein belastbares Kapazitätsmodell

Engpässe, Schichten, Qualifikationen und Rüstzeiten sind nachvollziehbar abgebildet.

Prüfung: Planstunden gegen Ist-Verlauf
02

Klare Freigabe- und Prioritätsregeln

Das Team weiß, welcher Auftrag wann starten darf und wer Änderungen entscheidet.

Prüfung: Planerfüllung und Eilaufträge
03

Eine gemeinsame Steuerungsroutine

Planung und Fertigung bewerten Abweichungen mit denselben Informationen.

Prüfung: Termintreue und Durchlaufzeit
04

Ein wirtschaftlicher Wirkungsnachweis

Weniger Sonderaufwand wird von freigesetztem Bestandskapital getrennt bewertet.

Prüfung: Zusatzkosten und Umlaufbestand

Kundenstimme

Umsetzung, die
im Alltag ankommt.

„Für Themen rund um Planung und Operative Exzellenz kann ich Leanovative nur empfehlen – ich kenne keine Beratung die stärker in der Umsetzung ist.“

Harald BuehrenCOO Gebauer Griller

So arbeiten wir zusammen

Mit echten Aufträgen prüfen.
Mit Ihrem Team umsetzen.

Illustration: Materialbereitstellung und Fertigungsablauf im Industriebetrieb
  1. 01

    Planabweichungen verstehen

    Wir verfolgen ausgewählte Aufträge durch die Fertigung und prüfen Daten, Engpässe und tägliche Eingriffe.

    Ergebnis: priorisierte Ursachen und abgegrenzter Pilot.
  2. 02

    Planungsregeln gemeinsam festlegen

    Planung, Fertigung und Materialwirtschaft vereinbaren Kapazitätsmodell, Reihenfolge und Startkriterien.

    Ergebnis: ein umsetzbares Planungs- und Steuerungskonzept.
  3. 03

    Im laufenden Betrieb erproben

    Ihr Team plant reale Aufträge nach den neuen Regeln. Wir begleiten Entscheidungen und korrigieren, was nicht funktioniert.

    Ergebnis: im Tagesgeschäft geprüfte Regeln und Messwerte.
  4. 04

    Eigenständige Steuerung verankern

    Verantwortliche übernehmen Routinen, Kennzahlen und Eskalationen. Weitere Bereiche folgen auf Basis der Pilot-Erfahrungen.

    Ergebnis: Standards, Zuständigkeiten und Rollout-Entscheidung.

Ihr Aufwand ist Teil der Planung.

Wir benötigen die Mitarbeit von Planung, Fertigung und Materialwirtschaft sowie Zugriff auf Auftrags- und Kapazitätsdaten. Umfang, Zeitrahmen und interne Verfügbarkeit vereinbaren wir vor dem Start. Bestehende Systeme nutzen wir, soweit sie die benötigte Logik abbilden.

Früh Wirkung erzielen.
Die Steuerung dauerhaft verbessern.

Wirtschaftliche Wirkung zuerst

Wir priorisieren vermeidbare Sonderaufwände, Wartezeiten und Bestände. Potenziale werden gegen Ihre Ausgangsdaten bewertet.

Veränderung mit den Beteiligten

Planer, Meister und Schnittstellen arbeiten an den neuen Regeln mit. Wir begleiten die Anwendung, bis Probleme eigenständig gelöst werden.

Prozess und System zusammen

Erst wird geklärt, was die Planung leisten muss. Daraus leiten wir Anforderungen an ERP, MES oder APS ab.

Kenneth Hytrek, Geschäftsführer von LEANOVATIVE Consulting
Kenneth HytrekGeschäftsführer, LEANOVATIVE Consulting

Produktionsplanung optimieren: realistische Pläne und klare Freigaben

Warum hält Ihr Plan im Alltag nicht?

Wir klären, welche Rolle Material, Kapazität, Reihenfolgen und tägliche Eingriffe bei Ihren Planabweichungen spielen.

Im Erstgespräch grenzen wir Handlungsbedarf, Ziel und einen sinnvollen nächsten Schritt ein. Eine kurze Beschreibung Ihrer Situation genügt für den Einstieg.

Mehrjährige Industrieerfahrung, Fabriksteuerung, Effizienzprogramme im Mittelstand

Ausführbare Pläne für die Fertigung

Die Produktionsplanung übersetzt Aufträge in eine realistische Reihenfolge mit verfügbarem Material und nutzbarer Kapazität. Übergreifende Entscheidungen zu Absatz und Versorgung gehören in einen abgestimmten Planungszyklus; operative Bestellparameter in die Disposition.

Absatz und Versorgung mit S&OP abstimmen Materialverfügbarkeit durch Disposition sichern

Vor dem Einstieg

Ihre Fragen zur
Produktionsplanung.

Leistungsumfang, Systeme und Zusammenarbeit auf einen Blick.

Was umfasst eine Beratung zur Produktionsplanung?

Die Beratung umfasst Auftragsprioritäten, Materialverfügbarkeit, Kapazitätsplanung, Reihenfolgen, Auftragsfreigabe und tägliche Fertigungssteuerung. LEANOVATIVE prüft die bestehende Logik anhand realer Aufträge, entwickelt mit Ihrem Team neue Regeln und erprobt diese in einem abgegrenzten Produktionsbereich.

Was ist der Unterschied zwischen Produktionsplanung und Fertigungssteuerung?

Produktionsplanung legt fest, welche Aufträge mit welchen Ressourcen und Terminen bearbeitet werden sollen. Fertigungssteuerung setzt diesen Plan um: Sie gibt Aufträge frei, verfolgt den Fortschritt und entscheidet bei Abweichungen. Beide müssen mit derselben Auftrags- und Kapazitätsbasis arbeiten.

Brauchen wir ein neues ERP oder ein APS-System?

Nicht zwingend. Zunächst prüfen wir Planungslogik, Datenqualität und Restriktionen. Danach bewerten wir, welche Anforderungen Ihr vorhandenes ERP, MES oder APS bereits abdeckt. Eine Softwareergänzung ist dann sinnvoll, wenn sie eine konkret benötigte Funktion wirtschaftlich bereitstellt.

Welche Daten werden für den Einstieg benötigt?

Offene Aufträge, Lieferzusagen, Arbeitspläne, Rüst- und Bearbeitungszeiten, Materialverfügbarkeit und Schichtkalender bilden die Grundlage. Rückmeldungen zu Fertigungsfortschritt, Ausfällen und tatsächlichen Zeiten helfen, Planannahmen zu überprüfen. Datenlücken werden in der Diagnose ausdrücklich erfasst.

Funktioniert der Ansatz bei Varianten- und Einzelfertigung?

Ja, die Planungslogik muss jedoch zum Fertigungstyp passen. Bei Variantenfertigung sind Rüstfamilien und gemeinsam genutzte Ressourcen wichtig. Bei Einzelfertigung kommen auftragsspezifische Arbeitsfolgen und technische Freigaben hinzu. Der Pilot zeigt, welche Detailtiefe im Tagesgeschäft beherrschbar ist.

Wie lange dauert das Projekt und was kostet es?

Dauer und Kosten hängen von Fertigungstyp, Anzahl der Bereiche, Datenqualität und gewünschtem Umfang ab. Nach der ersten Eingrenzung vereinbaren wir einen definierten Leistungsumfang, die benötigte interne Mitarbeit und einen Zeitrahmen. Ein abgegrenzter Pilot ermöglicht einen gezielten Einstieg.

Wie wird die Wirkung einer besseren Produktionsplanung gemessen?

Wir vereinbaren eine Ausgangsbasis für Planerfüllung, Termintreue, Durchlaufzeit und Umlaufbestand. Wirtschaftlich betrachten wir zum Beispiel vermeidbare Sonderfrachten und zusätzliche Schichtkosten. Freigesetztes Kapital aus Beständen wird getrennt von einer Ergebnisverbesserung in der GuV ausgewiesen.

Wie grenzt sich Produktionsplanung von S&OP ab?

S&OP stimmt Nachfrage, Bestände und Kapazität übergreifend ab. Produktionsplanung übersetzt diesen Rahmen in konkrete Fertigungsaufträge, Reihenfolgen und Freigaben. Abweichungen aus der Fertigung fließen in beide Planungsebenen zurück.